Fakultät

Gilles Barthe

Die Forschungsinteressen von Gilles Barthe liegen in den Bereichen Programmiersprachen und Programmverifikation, Software- und Systemsicherheit, Kryptographie, formale Methoden und Logik. Sein Ziel ist die Entwicklung von Grundlagen und Werkzeugen zur Argumentation über Sicherheits- und Datenschutzeigenschaften von Algorithmen und Implementierungen. Seine jüngsten Arbeiten konzentrieren sich auf den Aufbau relationaler Verifikationsmethoden für probabilistische Programme und auf deren Anwendung in der Kryptographie und im Datenschutz. Er ist auch an nachweislich sicheren Gegenmaßnahmen gegen Seitenkanalangriffe interessiert. Er promovierte 1993 in Mathematik an der Universität von Manchester, Grossbritannien, und habilitierte sich 2004 in Informatik an der Universität von Nizza, Frankreich. Er diente als PC-(Co)-Vorsitzender mehrerer Konferenzen, darunter VMCAI und ESOP, und war PC-Mitglied bei zahlreichen Konferenzen, darunter CCS, CRYPTO, CSF, EUROCRYPT, ESORICS, FM, ICALP, LICS, POPL und S&P. Er ist Mitglied der Redaktionsausschüsse des Journal of Automated Reasoning, des Journal of Computer Security und von Transactions on Dependable and Secure Computing.

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Asia Biega

Asia J. Biega wird dem MPI-SP Anfang 2021 als Tenure-Track-Mitglied beitreten, nachdem sie ihre Tätigkeit als Postdoc bei Microsoft Research Montréal in der Gruppe Fairness, Rechenschaftspflicht, Transparenz und Ethik in der KI (FATE) beendet hat. In interdisziplinärer Zusammenarbeit entwirft sie ethisch, sozial und rechtlich verantwortliche Informations- und Social-Computing-Systeme und untersucht, wie sie mit ihren Benutzern interagieren und diese beeinflussen. Bevor sie zu Microsoft Research kam, promovierte sie summa cum laude am Max-Planck-Institut für Informatik und an der Universität des Saarlandes. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit Fragen des Datenschutzes und der Fairness in Suchsystemen. Sie hat ihre Arbeit in führenden Information-Retrieval-, Web- und Data-Mining-Veranstaltungsorten veröffentlicht und war in den Programmkomitees von Konferenzen wie SIGIR, KDD oder FAT*/FAccT tätig. Über den akademischen Bereich hinaus sind ihre Perspektiven und methodischen Ansätze von einer industriellen Erfahrung geprägt, darunter die Arbeit an der Datenschutzinfrastruktur bei Google und die Beratung von Microsoft-Produktteams zu Fragen im Zusammenhang mit FATE und Datenschutz.

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Cătălin Hrițcu

Cătălin Hrițcu ist Leiter der Gruppe "Formally Verified Security" am MPI-SP. Er interessiert sich besonders für formale Methoden der Sicherheit (sichere Kompilierung, Kompartimentierung, Speichersicherheit, Sicherheitsprotokolle, Informationsfluss), Programmiersprachen (Programmverifikation, Proof-Assistenten, abhängige Typen, formale Semantik, mechanisierte Metatheorie, eigenschaftsbasiertes Testen) und den Entwurf und die Verifikation sicherheitskritischer Systeme (Referenzmonitore, sichere Kompilierungsketten, getaggte Architekturen). Er erhielt einen ERC Starting Grant für formal sichere Kompilierung und ist auch aktiv an der Gestaltung des F*-Verifikationssystems beteiligt. Catalin hat an der Universität des Saarlandes promoviert, sich an der ENS Paris habilitiert und war zuvor auch als Tenured Researcher bei Inria Paris, als Postdoctoral Research Associate an der University of Pennsylvania und als Visiting Researcher bei Microsoft Research Redmond tätig.

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Giulio Malavolta

Giulio Malavolta wird dem MPI-SP im Herbst 2020 beitreten. Er interessiert sich umfassend für die Theorie der Kryptographie und ihre Verbindungen zur Quantenberechnung, zu konkurrierenden Systemen, Kryptowährungen und Spieltheorie. Seine jüngsten Arbeiten konzentrieren sich auf die Konstruktion kryptographischer Schemata mit fortgeschrittenen Funktionalitäten und auf die Suche nach neuen Anwendungen für Systeme des realen Lebens.

Giulio ist derzeit Postdoc mit einer gemeinsamen Berufung an die UC Berkeley und die Carnegie Mellon University. Im Herbst 2019 war er Forschungsstipendiat am Simons Institute for the Theory of Computing. Seinen Doktortitel schloss er 2019 an der Friedrich-Alexander-Universität ab.

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Christof Paar

Christof Paar ist Mitglied des Max-Planck-Instituts und außerordentlicher Professor an der University of Massachusetts Amherst. Seine Forschung liegt auf dem Gebiet der eingebetteten Sicherheit. Seine Gruppe arbeitet derzeit an Hardware-Trojanern, technischen und kognitiven Aspekten des (Hardware-)Reverse Engineering, der Sicherheit der physischen Schicht und der Sicherheit von cyber-physikalischen Systemen. Er ist einer der Sprecher des Exzellenzclusters CASA - Cyber Security in the Age of Large-Scale Adversaries.
Vor seiner Tätigkeit am MPI war Christof an der Ruhr-Universität Bochum (2001-2019) und am WPI in Massachusetts (1995-2001) tätig. Die akademischen Jahre 2008/09 und 2014 - 2016 verbrachte er als Forschungsprofessor an der UMass Amherst. Er promovierte 1994 am Institut für Experimentelle Mathematik der Universität Essen im Fach Ingenieurwissenschaften.

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Peter Schwabe

Peter Schwabe wird ab September 2020 am Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre tätig sein. Er ist zudem Professor am Institut für Informatik und Informationswissenschaften der Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande. Seine Forschung liegt auf dem Gebiet der Kryptographie, insbesondere dem Entwurf und der sicheren Implementierung von kryptographischen Primitiven. In den letzten Jahren arbeitet er hauptsächlich an der Post-Quanten-Kryptographie, d.h. an kryptographischen Primitiven, die auf Standard-Hardware laufen, aber selbst gegen Angreifer, die mit einem großen universellen Quantencomputer ausgestattet sind, sicher bleiben. Für diese Arbeit zur Entwicklung der Post-Quanten-Kryptographie erhielt er einen ERC Starting Grant. Peter interessiert sich darüber hinaus für die Hochsicherheitskryptographie, ein Gebiet, das Techniken und Werkzeuge aus den Bereichen formale Methoden und Forschung über kryptographische Software zusammenführt, um die Qualität der kryptographischen Systeme zu verbessern, die wir täglich zum Schutz unserer digitalen Werte einsetzen.

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